Was muss ich bei der Planung der D-Serie beachten?

Mit der Einführung der neuen DEGER D60H, D80 und D100 Baureihen wurde auch das DEGER-Planningtool zur Berechnung der maximal zulässigen Modulfläche aktualisiert. Für eine fehlerfreie Planung ist es deshalb ab sofort zwingend notwendig das DEGERenergie-Planningtool-V-5.2 zu verwenden.

Hat sich die Größe der Modulfläche geändert?

Durch die Einführung der DEGER D60H, D80 und D100 Baureihen hat sich die maximal zulässige Modulfläche der einzelnen Systeme nicht geändert.

Hat sich die maximal zulässige Windlast geändert?

Durch die Einführung der DEGERtracker D60H, D80 und D100 Baureihen hat sich die maximal zulässige Windlast der einzelnen Systeme nicht geändert.

Was steht hinter den neuen Namen?

Das ´D´ steht für ´Dual´, also die zweiachsige Nachführung. Mit ´H´ werden Systeme gekennzeichnet, welche für die Installation in Regionen mit erhöhten Windlasten also `heavy duty` geeignet sind. Die numerische Komponente der Bezeichnung gibt einen Richtwert für die mögliche installierte PV Leistung in Abhängigkeit der eingesetzten Module an.

Wodurch zeichnet sich das neue Getriebe aus?

Durch die am Markt einzigartige Geometrie erreichen wir eine ideale Kräfteverteilung. Dadurch werden Lagerstellen, Motoren und Getriebe entlastet und die Langlebigkeit des Komplettsystems deutlich erhöht. Zusätzlich werden durch die Kombination aus Getriebe und Rahmenträger Kosten und Rohstoffe eingespart. Zur Lagerung der beweglichen Teile kommen Trockenlager aus Hochleistungskunststoffen zum Einsatz.

Besteht weiterhin die Möglichkeit einen Wechselrichter direkt am DEGER zu montieren?

Optional bietet DEGER weiterhin eine Wechselrichterhalteplatte mit einer einheitlichen Größe für nahezu jeden am Markt verfügbaren Standard Wechselrichter an. Diese Wechselrichterhalteplatte wird wie bisher direkt am Getriebe montiert.

Welche Kabel sind bereits im Getriebe vorkonfektioniert?

Die MLD-Steuerung sowie die Motoren sind bei der Auslieferung komplett vorverkabelt. Dadurch werden Installationszeiten verkürzt und Fehler bei der Installation vermieden. Zusätzlich befinden sich vormontierte Kabelverschraubungen für die DC-Verkabelung, die Kommunikation sowie die Kabel aller Sensoren inkl. Wind- und Schneesensor im Verschlussblech des Getriebes.

Wodurch zeichnet sich der neue EMO aus?

Im Gegensatz zum bisherigen Elevationsmotor besitzt der neue EMO keinen Faltenbalg mehr. Der EMO ist in sich komplett geschlossen. Dadurch wird das Eindringen von Schmutz und Wasser verhindert und die Langlebigkeit des Motors deutlich erhöht.

Warum befindet sich der EMO in der Sturmstellung im eingefahrenen Zustand?

Da in der Sturmstellung die größten Kräfte auf den Elevationsmotor wirken, ist es statisch sinnvoll, dass sich der Motor in dieser Position im eingefahrenen Zustand befindet.

Werden zur Montage des EMO besondere Hilfsmittel benötigt?

Zur Montage des EMO wird ein Batterie-Pack mit 12 bis 26V DC benötigt. Mit diesem Batterie-Pack lässt sich der EMO bei Bedarf ohne Stromversorgung ein- bzw. ausfahren.

Welchen Vorteil hat die größere Elevation von 10° bis 90°?

Durch den größeren Elevationswinkel von 10° bis 90° werden bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang höhere Erträge erzielt.

Welche Vorteile bietet das vormontierte Zentralrohr?

Durch die Justage des Zentralrohrs durch spezialisierte DEGER Mitarbeiter werden Verspannungen zwischen Tragrahmen und Rahmenträger vermieden. Dadurch wird der EMO entlastet und die Langlebigkeit der Bauteile deutlich erhöht.

Warum wird der neue Tragrahmen in Einzelteilen geliefert?

Durch die Anlieferung in Einzelteilen erzielen wir eine wesentlich höhere Staudichte, sowie eine deutlich einfachere Be- und Entladung der LKW.

Wie viel Zeit benötige ich zur Endmontage des Tragrahmens?

Ein eingespieltes Montageteam bestehend aus drei Monteuren benötigt ca. 30 Minuten zur Endmontage des Tragrahmens.

Besteht die Möglichkeit, dass ich die Einzelteile falsch zusammenbaue?

Bei der Montage des Tragrahmens besteht keine Verwechslungsmöglichkeit von Bauteilen. Jede Schraubverbindung besitzt ein individuelles Bohrbild wodurch Verwechslungen ausgeschlossen werden. Zusätzlich wird nur ein Schraubentyp zur Montage benötigt.

Aus wie vielen Einzelteilen besteht der neue Tragrahmen?

Je nach Baureihe besteht der Tragrahmen aus maximal neun Einzelteilen.

Wozu dient der gelbe Spanngurt am neuen Getriebe?

Der am Getriebe angebrachte gelbe Spanngurt dient der Transport- und Installationssicherung und darf auf keinen Fall vor der Montage des EMO entfernt werden.

Wozu dient die Bohrung im Mast?

Durch die Bohrung im Mast haben Sie die Möglichkeit, die Verkabelung aus dem Mast zu führen und von dort weiter zu verteilen. Die Montage wird dadurch wesentlich komfortabler.

Was muss bei der Wechselrichermontage am Mast beachtet werden?

Durch die deutlich größere Elevation wird der Bereich zwischen Mast und Modulfläche deutlich verringert. Dadurch kann es in Einzelfällen zu Kollisionen kommen. Um dies zu vermeiden muss eine definierte Sperrzone berücksichtigt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unsere Montageanleitung.

Weshalb haben sich die Mastlängen geändert?

Durch die größere Elevation von 10° bis 90° und dem wesentlich kompakteren Getriebe, wird der Abstand zwischen Untergrund und der Unterkante der Modulfläche verringert. Um dies auszugleichen mussten die neuen Masten länger dimensioniert werden.

Weshalb wird bei den neuen Masten lediglich die Mastlänge angegeben?

Um Unklarheiten zu beseitigen, wird zukünftig ausschließlich die Länge der gelieferten Masten angegeben. Die Höhe des Systems in Sturmstellung bzw. die maximale Systemhöhe bis zur Oberkante der Modulfläche entnehmen Sie bitte unseren Modulbelegungsplänen.

Welche Vorteile bietet das neue Montagesystem?

Durch das neue Aluminium Profil F-Set-D in Kombination mit den neuen Hammerkopfschrauben und  der neuen Modulklemme wurde die Montage der Module stark vereinfacht. Sie haben nun die Möglichkeit, die Modulklemmen direkt von oben mit dem Aluminium zu verbinden. Ein Einfädeln der Modulklemmen vom Ende des Aluminiums ist dadurch nicht mehr notwendig.

Muss ich mit Verschattungen durch das neue Montagesystem rechnen?

Durch das neue Montagesystem müssen Sie trotz leichtem Überstand über die Modulfläche mit keinerlei Verluste durch Verschattung rechnen. Da die Modulfläche zu jeder Zeit im 90° Winkel zum hellsten Punkt ausgerichtet wird, können keinen Verschattungen auftreten. 

Weshalb dürfen über dem Getriebe keine Aluminium Schienen montiert werden?

Durch die größere Elevation von 10° bis 90° kann es zu Kollision zwischen Aluminium und Getriebe kommen. Um dies zu vermeiden muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass dort keine Schienen montiert werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Montageanleitung.

Was wird zur Montage der Systeme benötigt?

Zur Montage sind folgende Materialien bauseits zu stellen:

  • Hebezeug zum Entladen (Gabelstapler, Kran)
  • Mindestens neun Paletten oder Kanthölzer
  • Drehmomentschlüssel und Schraubendreher
  • Kran zur Montage des Rahmenträgers auf dem Mast
  • Batteriepack 12 bis 26V DC
  • Leiter, Arbeitsbühne oder Hubsteiger
  • GPS-Gerät oder Kompass
  • Akkubohrer
  • Akkuschrauber

Warum gibt es neue Bewehrungspläne für die Betonfundamente?

Um die Errichtung der Fundamente zur erleichtern und damit Kosten und Zeit einzusparen wurden die Bewehrungen der einzelnen Systeme vereinfacht. Mit der Einführung der neuen Systeme wird es lediglich zwei unterschiedliche Bewehrungen geben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unserer technischen Dokumentation. Zusätzlich bieten wir optional einen vorkonfektionierten Bewehrungskorb für alle Systeme an.