Wofür wird der Einstrahlsensor benötigt?

Ist die Einstrahlung nur sehr gering, wird durch den optionalen Einstrahlungssensor die Modulfläche in die waagerechte Position gebracht. Dies soll nachts vor Diebstahl schützen und bei diffusem Licht eine einheitliche Optik eines Solarparks gewährleisten.

Ist es möglich einen MLD-Sensor für mehrere Tracker zu verwenden?

Nein, da bei mehreren DEGER in einem Solarpark die ideale Ausrichtung bei Bewölkung je nach Wolkenloch bzw. Reflektion unterschiedlich sein kann.

Wie oft wird nachgeführt?

Die Genauigkeit der Sensorsteuerung liegt unter 1°. D.h. bei direkter Sonneneinstrahlung wird ca. alle 3-4 min. eine Nachführung ausgeführt.

Was für ein Motor wird in unseren Systemen verwendet?

Für die DEGER werden 24 V DC Motoren verwendet.

Muss das Fundament unterirdisch sein?

Die Frosttiefe muss bei einem Betonfundament nicht eingehalten werden, d.h. das Betonfundament kann unter- oder oberirdisch sein. Bei unterirdischen Fundamenten muss die Mastlänge bestimmt werden. Das Steel-Root muss unterirdisch sein.

Welche Modultypen können auf einem DEGER montiert werden?

Durch die flexible Anpassung des Montagematerials lassen sich auf DEGER alle gängigen PV-Module montieren.

Kann die CCB und der EK im freien montiert werden oder wird eine Wetterfeste Box benötigt?

Sowohl die CCB als auch der EK5 und EK6 haben einen Wetterschutz (IP55). Der EK5 und EK6 wird normalerweise direkt am Drehkopf installiert. Auch die CCB ist für die Außenmontage geeignet. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Unbefugte keinen Zugriff haben und mit dem Joystick die DEGER manuell verstellen können.

Was ist ein Windwächter und wann wird er benötigt?

Der Windwächter stellt die Modulfläche in die sichere Horizontalposition wenn eine Windgeschwindigkeit von 10 m/sec bzw. 12 m/sec. überschritten wird, um sicherzustellen dass die sichere Position rechtzeitig vor Eintreffen des Sturms eingenommen ist. Der Windwächter ist im Lieferumfang der CCB (Central Control Box) enthalten.

Welche maximale Entfernung darf der Windwächter von der CCB haben?

Die CCB ist schon bei Lieferung mit dem Windwächter mit einem 20m langen Kabel vorverkabelt. Sollte diese Länge nicht ausreichend sein, kann es mit einem entsprechenden Kabeltyp auf bis zu 200m verlängert werden.

Warum wird für den DEGER 8.5 kein Windwächter benötigt?

Für den DEGER 8.5 wird kein Windwächter benötigt, da seine Struktur so entwickelt wurde, dass er in jeder Position sturmsicher ist. (d.h. bis zum Maximalwinkel von 45° in Ost-West-Richtung). Bei stürmischem Wetter ist es im Normalfall bewölkt, was den DEGER 8.5 ohnehin schon in die sicherste Mittel–Position bringt.

Gibt es Vorschläge für eine Erdung der Trackingsystemen und einen Blitzschutz?

Wir empfehlen einen geeigneten Schutz vor Überspannungen und Blitzen zu installieren.

Jeder Solarpark und jedes System ist einmalig. Der Blitzschutz richtet sich nach den lokalen Gegebenheiten und dem jeweiligen Schutzkonzept. Für eine geeignete Lösung sollte ein lokaler Spezialist aufgesucht werden, da er die lokalen Gegebenheiten und Empfehlungen kennt (z.B. ein höhergelegener Mast mit einer Verdrahtung oder eine kleinere Antennen direkt auf den DEGER.

Wieviele Solarmodule passen auf einen DEGER?

Eine Berechnung für eine exemplarische Anzahl gängiger Solarmodule erhalten Sie auf dem Datenblatt “Maßblatt” welches durch DEGERenergie zur Verfügung gestellt werden kann. Für eine Vorabberechnung können Sie mit einer Toleranz von 10% kalkulieren. Bitte beachten Sie, dass die maximale Anzahl der Module durch regionale Windlastbedingungen limitiert sein kann. Für detaillierte Berechnungen bietet DEGER die Planung an.

Gibt es technische Zeichnungen zur Modulbelegung?

DEGER kann Sie mit existierenden beispielhaften Zeichnungen unterstützen. Detailinformationen zu Ihrem Modultyp/Ihrer Konfiguration erhalten Sie spätestens bei Auftragserteilung.

Wie groß müssen die Abstände zwischen einzelnen Nachführsystemen sein?

Wie bei starren Systemen müssen Abstände eingehalten werden um gegenseitige Verschattungen so weit wie möglich zu vermeiden. Diese werden im Wesentlichen durch den Breitengrad bestimmt, da hier der Grad der möglichen Verschattung unterschiedlich hoch ist. Entsprechende Planungsunterlagen erhalten Sie auf Anfrage.

Maximale Windgeschwindigkeit / Statik der DEGER?

DEGER sind nach Deutschen Normen statisch berechnet und dimensioniert worden. Der zugrunde gelegte Windstaudruck beträgt:
 
1. 0.50 kN/m² (102km/h) für NT-Modelle
2. 0.80 kN/m² (130km/h) für DEGER 8.5 und DEGER D80
3. 1.35 kN/m² (170km/h) für HD-Modelle
 
Die Auslegung erfolgt nach DIN 1055-4 (3/2005). Bei größerer Windbelastung können die Systeme durch eine Reduzierung der Modulfläche angepasst werden.

Wie wird der DEGER vor einer Überdrehung geschützt?

Alle DEGER sind serienmäßig durch elektrische Endschalter abgesichert um die Motoren zu stoppen und vor Überdrehnung zu schützen.
Die einachsigen DEGER sind zusätzlich mit einem mechanischen Endanschlag ausgestattet. Für die DEGER der NT-Serie und HD-Serie wird ein mechanischer Überdrehschutz optional angeboten.

Fundamentierung der DEGER?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um den DEGER zu fundamentieren:

Rundes oder quadratisches Betonfundamente:
Die Größe des Betonfundaments ist abhängig vom eingesetzten System und der verwendeten Mastlänge. Das Betonfundament kann wahlweise oberirdisch oder unterirdisch installiert werden, wobei bei unterirdischen Fundamenten ein längerer Mast benötigt wird, um die notwendige Bodenfreiheit zu gewährleisten. Für jedes Betonfundament kann ein Schal- und Bewehrungsplan zur Verfügung gestellt werden.

Rammfundament:
Beim Rammfundament wird die gesamte Konstruktion inklusive Rammfundament geliefert. Die Profillänge des Rammfundaments wird auf Basis eines Bodengutachtens für das gewünschte System kalkuliert.

Welche Systeme eignen sich zu Gebäudeintegration?

Zur Gebäudeintegration eignen sich die einachsigen Systeme DEGER 8.5 und DEGER S60H, sowie die zweiachsigen DEGER D60H und 3000HD.